mentoring4women
Frauen in die Führung!

Warum ich gerne Mentor bin!

Warum ich gerne Mentor bin!

Als ich vor 4 Jahren von der Competentia angesprochen wurde, ob ich mir die Rolle eines Mentors in dem Programm mentoring4women vorstellen könnte, war ich spontan begeistert. Dies aber zunächst aus eher eigennützigen Motiven: Ich fühlte mich durch die Ansprache...

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WARUM MENTORING SO WICHTIG IST.

Interview über Herausforderungen und Chancen.

Filiz Karsligil, Projektleiterin von mentoring4women,und Susanne Müller, Beraterin von die jobwerker, über die Herausforderungen, Frauen in Führungspositionen zu bringen und über die Chancen für Betriebe, auf das Potenzial weiblicher Führungskräfte zu setzen.

Warum ist es für Frauen in Deutschland schwieriger, in Führungspositionen zu gelangen?
Filiz Karsligil: Grundsätzlich gilt immer noch: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestimmt bei vielen Frauen die berufliche Situation. Mit dem ersten Kind orientieren sich viele Familien an tradierten Rollenmustern, weil Frauen häufig schlechter bezahlt werden als Männer. Fast jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit. Dies ist oftmals ein ganz wesentlicher Hindernisgrund für den beruflichen Aufstieg. Dabei ist auch Führung in Teilzeit gut möglich.
Warum sind Mentoring Programme gerade für weibliche Fachkräfte so wichtig?
Filiz Karsligil: Mit Mentoring können sich Frauen gezielt tauf Führungspositionen vorbereiten. Mentoring ist ein Instrument mit hohem Wirkungsgrad, da es zum einen die persönliche Entwicklung fördert und zum anderen fachlichen Input vermittelt.
Was ist der Mehrwert von Mentoring im Vergleich zu anderen Personalentwicklungsmaßnahmen?
Susanne Müller: Mentoring fördert interdisziplinäres Lernen auf verschiedenen Ebenen: den Erfahrungsaustauschzwischen Mentorinnen, Mentoren, Mentees und Unternehmen in persönlicher Form sowie in Workshops, Gruppencoachings und moderierten Treffen.
Welche Vorteile bietet das Konzept des Cross-Mentorings?
Filiz Karsligil: Trotz individueller Unterschiede gibt es in den Unternehmen häufig ähnlich gelagerte Probleme und strukturelle Herausforderungen. Cross-Mentoring ermöglicht den Blick über den Tellerrand. So können sich die beteiligten Betriebe über ihre Branche hinaus austauschen und voneinander profitieren.
Welchen Nutzen haben Mentorinnen und Mentoren?
Susanne Müller: Langjährige Führungskräfte haben im Mentoring Programm die Möglichkeit, ihre eigene Rolle, eingeschliffene Arbeitsweisen und Entscheidungskriterien zu reflektieren. Im Austausch erhalten sie zudem Einblick in die Denk- und Handlungsweisen einer jüngeren Generation.
Warum sollten Unternehmen am Mentoring Programm teilnehmen?
Susanne Müller: Der Nutzen für Unternehmen liegt in der Praxisnähe dieses ganzheitlichen Lernprozesses. Mitarbeiterinnen werden intensiv begleitet und erhalten Impulse und Trainings sowohl bei persönlichen Fragen zu Rolle, Verhalten und Entscheidungen, aber auch bei konkreten Fragen aus dem Arbeitsalltag, Führung, Kommunikation, Selbstpräsentation und unternehmerischen Zusammenhängen.
Warum sollten gerade KMU hochqualifizierte weibliche Fachkräfte fördern?
Filiz Karsligil: Unternehmen bleiben in Zeiten des Fachkräftebedarfs und des demografischen Wandels nur zukunftsfähig, wenn sie das Potenzial dieser hochqualifizierten Frauengeneration nutzen. Sie können mit Mentoring weibliche Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen gewinnen und sie somit an das Unternehmen binden.

Ihre Ansprechpartnerin

Filiz Karsligil
0228 – 77 23 65
info@mentoring4women.de

Mentoring

Die Mentee plant einen Karrieresprung. Mentor oder Mentorin blicken bereits auf viele berufliche Erfolge zurück. Gemeinsam bilden sie für eine begrenzte Zeit ein Team. Freundschaft und Vertrauen prägen ihre Zusammenarbeit. Ohne speziell dafür ausgebildet zu sein, geben Mentor oder Mentorin ihre Erfahrungen weiter. Sie vermitteln informelle Regeln und geben Tipps zur unternehmensinternen Karriereplanung. Formal fördern sie ihre Mentees, ohne ihre Vorgesetzten zu sein.

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